Paulistraße

  • Die 1884 zu Ehren des Fabrikantenehepaars Friedrich Salomon und Julie Pauli umbenannte Straße, an die ihr Wohnhaus am Marktplatz angrenzte, hieß 1686 im Idealplan von J.M. ==Richter Rue, zwischen 1745 und 1884 Mühl Gaße ("weil man aus derselben auf die Sophien- und Wöhrdmühle geht"), daneben 1775 der Abschnitt westlich der Goethestraße auch Am Gerber Thor (das durch die Stadtmauer zur ==Gerberei führte; ==Stadttore) sowie 1822 und 1866 die ganze Straße Trauben-Gasse nach dem Gasthaus Zur goldenen Weintraube (Nr. 10).
  • Fast alle der zwischen 1698 und 1707 errichteten Traufseithäuser stehen heute unter Denkmalschutz. Am modernen Seitenflügel des Landratsamts (Nr. 1) erinnert der Wappenstein von 1768 an die 1913 abgerissene Hofschmiede. Der zugehörige, an Werktagen offene Innenhof des ehemaligen Gasthofs Stadt Paris (Nr. 3) ist z.T. in seinem urspr. Zustand erhalten.