Die Busse müssen noch warten

03.11.2010

Ausbau der Goethestraße wird am Freitag bis zur Inneren Brucker Straße fertig sein

Mit freundlicher Genehmigung der Erlanger Nachrichten

ERLANGEN  - Am kommenden Freitag wird um fünf Uhr morgens die südliche Goethestraße bis zur Inneren Brucker Straße endlich wieder befahrbar sein. Für Fußgänger bedeutet dies, keinen langen Umweg mehr in Kauf nehmen zu müssen.

Der Ausbau der Goethestraße liegt in den letzten Zügen. Am Freitag ist die Zufahrt zur Inneren Brucker Straße wieder offen.
Der Ausbau der Goethestraße liegt in den letzten Zügen. Am Freitag ist die Zufahrt zur Inneren Brucker Straße wieder offen.
Foto: Anestis Aslanidis

Wie das Tiefbauamt der Stadt Erlangen erklärt, sei dieser Termin aber nur dann möglich, „wenn die Witterung mitspielt“. Die abschließende Asphaltschicht dürfe nicht bei Regen aushärten. Insgesamt liege der Ausbau der Goethestraße aber bislang im vorgesehenen Zeitplan.

Die gesamte Goethestraße soll dann am Freitag, 19. November, um 11 Uhr für den Verkehr wieder freigegeben werden. Am gleichen Tag soll der Busverkehr „Zug um Zug auf den geltenden Fahrplan umgestellt werden“, so die Auskunft der Erlanger Stadtwerke. Bereits am darauf folgenden Samstag werde der normale Busverkehr durch die Goethestraße wieder fahren können.

25 Prozent weniger

Der Umbau der südlichen Goethestraße war (wie mehrfach berichtet) nicht unumstritten. So hatten Anwohner zum Beispiel vorgeschlagen, den Busverkehr über den Großparkplatz umzuleiten. Dies war aber aus Sicht der Stadt nicht möglich, weil sonst die Geschäfte in der Altstadt keine Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr mehr hätten.

Auch hatten etliche Hausbesitzer gegen die von der Stadt beschlossenen Erschließungskosten geklagt — und Recht bekommen. In der jüngsten Stadtratssitzung wurde das Urteil des Verwaltungsgerichts Ansbach – wie berichtet — in einer „Sondersatzung über die Erhebung eines Straßenausbaubeitrages“ umgesetzt.

So werden für die Fahrbahn jetzt rund 30 Prozent und für die Gehwege bis 60 Prozent Anwohneranteil fällig. Ursprünglich hatte die Stadt 60 Prozent für die Fahrbahn und bis 80 Prozent für die Gehwege gefordert. Die Sondersatzung bedeutet für Hausbesitzer, rund 25 Prozent weniger Beiträge bezahlen zu müssen.

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