Bundesstraße 4

Aufgrund eines Reichsgesetzes von 1933 wurden neben den ==Autobahnen weitere wichtige Fernverkehrswege als Reichsstraßen bestimmt, darunter die R 4 von Nürnberg über Bamberg–Erfurt–Hamburg nach Kiel. Sie war schon vor dem 2. Weltkrieg gepflastert und lief durch Tennenlohe über die Nürnberger, Haupt- und Bayreuther Straße mitten durch E und am Kanaldenkmal vorbei weiter Richtung Forchheim. 1949 in B. umbenannt, wurde 1957 zwischen Tennenlohe, das dabei eine Ortsumgehung erhielt, und E eine neue Fahrbahn parallel zur alten Trasse gebaut. Diese sollte urspr. aufgelassen werden, aufgrund des starken Verkehrsaufkommens entschied man sich aber für den vierspurigen Ausbau; die 200-jährige Eichenallee blieb dabei erhalten. Erst 1970 verlegte man die B. aus dem Stadtzentrum und führte sie über die ==Paul-Gossen-Straße und das erste Teilstück des ==Frankenschnellwegs bis zu den Werkern. Nach dem Ausbau der A 73 wurde die B. nördlich von E zur Staatsstraße zurückgestuft.