Reaktionen der Bürger / Presse
Seitdem wir mit unseren Beobachtungsergebnisse an die Öffentlichkeit gegangen sind, sind wir ganz sicher: Dieses Thema trifft den Nerv der Erlanger Bevölkerung!
Von vielen Seiten bekommen wir Nachfragen und positive Zuschriften. Hier eine Auswahl:
1. Erlanger Nachrichten
Artikel vom 30.12.2011
2. Haus + Grund, Mitgliederzeitung (Seite14)
3. Zuschriften von Bürgern
Von: Dorn-Dohmstreich, Gabi
An: vorstand@goethestrasse-er.de
Betreff: AW: Verkehrsüberwachung Bahnhofplatz
Datum: Tue, 29 Nov 2011 12:13:41 +0100
Hallo Vorstand,
mein Mann und ich haben uns während der letzten Bergkirchweih während wir auf unseren Bus warteten, folgenden "Spaß" gemacht:
Wir haben per Handy jedes Fahrzeug fotografiert, das nicht durchfahrtsberechtigt ist.Diese Bilder haben wir nicht weitergegeben. Aber - folgendes ist uns aufgefallen: Alle Fahrzeuge, die wir fotografiert hatten, wussten, dass sie unrechtmäßiges tun und haben uns teilweise mit "Stinkefinger" gedroht. Angehalten hat keiner, vielleicht, weil mein Mann doch etwas größer ist.
Ich habe noch folgendes ausprobiert:
Angenommen, ich komme von auswärts und möchte jemanden zum Bahnhof bringen bzw. abholen und würde mich nicht auskennen. Also programmiere ich in mein Navi "Erlangen Bahnhof" ein. Ich werde vom Navi zielsicher in die Goethestrasse geleitet und nicht auf den Abholparkplatz hinter dem Bahnhof. Grund ist (Info vom Ordnungsamt), dass die Navi-Hersteller nicht gesperrte Strassen als zum Durchfahren programmiert haben - also auch die Goethestrasse.
Das Nächste, was mir aufgefallen ist:
Ich komme von der Autobahn, fahre über die Strasse, die mich an den Arkaden vorbeileitet und habe eine "Scheunentoreinfahrt" geradeaus. Die Hinweisschilder, dass dort die Hauptverkehrsstrasse nicht weitergeht, sind so weit vor der Kreuzung, dass man sie als Fremder tatsächlich übersehen kann. Und was tut man dann? Über die Fußgängerzone (durchgehender Bordstein) in die Friedrichstrasse?
Zusatzinfo: Da jeder einheimischer Autofahrer weis, dass in der Friedrichstrasse Parkplätze zu finden gibt, gibt es auch diesen Parksuchverkehr, obwohl der Großparkplatz und die Parkhäuser frei sind, wie die Parkplatzbeschilderungen berichten.
Man könnte durch konsequentes Rückbauen dieser Parkplätze (und dafür Platz schaffen für den Fahrradverkehr gegen die Fahrtrichtung) diesen Verkehr aus der Friedrichstrasse und damit aus der Goethestrasse heraushalten.
Vielleicht helfen Euch meine Beobachtungen weiter.
Mit freundlichen Grüßen
Gabi Dorn-Dohmstreich
Stadträtin der SPD von 1990 bis 2002