Bahnhofplatz
- Der Bahnhofplatz hieß
- 1751, seiner damaligen Nutzung entsprechend, Zimmerplatz hinter der franz. Kirche,
- 1774/75 (Quadrat)Plantage aufgrund seiner Form und der doppelreihigen Bepflanzung mit Kastanien,
- zwischen 1822 und 1868 Promenade und ab 1875 Bahnhofplatz.
- Er entstand im Gegensatz zur barocken Stadtanlage von J.M. ==Richter anstelle eines nicht realisierten Baublocks ungeplant und gewann erst durch die Umgestaltung zum repräsentativen Vorplatz des 1752 errichteten ==Altensteinschen Palais an Bedeutung.
- Nach dessen Abriss zugunsten des Bahnhofs 1843 wurde der Platz, da sich die Eisenbahn bald zum wichtigsten Verkehrsmittel des 19. Jh. entwickelte, zu einem neuen Eingangsbereich der Stadt.
- Das bis dahin einheitliche Bild des Platzes wurde 1897–1904 durch unmaßstäbliche Neubauten auf der Süd- und Nordseite gestört, während die Ostseite nach wie vor von den spiegelbildlichen zweigeschossigen Fassaden des Pfarrhauses und des ehemaligen Schulhauses der franz.-ref. Gemeinde bestimmt wird.
- Am Haus Nr. 3 erinnert eine Gedenktafel an den ref. Theologen A. ==Ebrard. Die vorläufig letzte Umgestaltung des B. erfolgte 1991